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Einen Pflegedienst vor Ort finden

Wenn Du und Deine Angehörigen auf externe Unterstützung von Pflegediensten angewiesen seid, stellt sich schnell die Frage, welche Anbieter es gibt. Am besten sind Pflegedienste aus Eurer Region, weil sie in der Regel kurze Fahrtwege und Kontaktstellen vor Ort haben. Einer sehr hohen Nachfrage nach Pflegeunterstützung steht gleichzeitig ein vielseitiges Angebot gegenüber – doch nicht immer passt der regionale Pflegedienst zu Euren Anforderungen.

Den richtigen Pflegedienst finden

Wenn Du und Deine Angehörigen bei der häuslichen Pflege Unterstützung wünscht, ist das Angebot von regionalen und überregionalen ambulanten Pflegedienstleistern hilfreich. Das Angebot ist je nach Region vielseitig und Ihr könnt je nach Eurer individuellen Pflegesituation aus verschiedenen Anbietern wählen. Jedoch ist es auf den ersten Blick schwer zu erfahren, wie das jeweilige Leistungsangebot und die Konditionen aussehen.

Auch wenn Du Deine Angehörigen selbstständig ohne Unterstützung pflegst, kann es sinnvoll sein, Dich mit einem regionalen Pflegedienst zu vernetzen. Denn so kannst Du vorsorgen und für Phasen von Krankheit, Urlaub oder anderen Gründen eine Verhinderungspflege über einen regionalen Pflegedienst in Anspruch nehmen. So weißt Du Deine Angehörigen optimal betreut.

Welche Pflegedienste gibt es?

Träger können öffentlich-rechtliche, private oder caritativ-kirchliche Träger sein. Je nach Größe und Unternehmenshistorie haben sie teilweise mehrere hundert Beschäftigte und bieten ein vielseitiges Spektrum an Dienstleistungen und Betreuungsangeboten an.

Hierbei gilt aber nicht: Größer ist gleich besser oder schlechter. Es kommt immer auf Eure Anforderungen, den jeweiligen Pflegedienstleister und die angestellten Pflegekräfte an.

Auch wenn der Medizinische Dienst (MD) regelmäßig die Note „sehr gut“ für eine Vielzahl von Diensten vergibt, aussagekräftig ist diese über die wirkliche Qualität der Leistung nicht.

So bereitest Du Dich konkret vor

Mit ein paar Fragen kommst Du und Deine Angehörigen Euren Vorstellungen am besten nahe:

  • Welche Anforderungen und Wünsche haben wir an den Pflegedienst?
  • Gibt es besondere Einschränkungen bei den Aufgaben oder Zeiten?
  • Brauchen wir jeden Tag Unterstützung oder nur an bestimmten Tagen oder auch nur stundenweise?
  • Übernimmt der Pflegedienst die komplette Betreuung oder arbeitet er mit den anderen Pflegenden zusammen?
  • Welcher Pflegegrad liegt vor, und welche Unterstützungsleistungen wollen wir darüber hinaus nutzen?

Worauf Du bei der Auswahl des Pflegediensts noch achten solltest? Einige Eckpunkte findest Du im Artikel „Wie erkenne ich einen guten Pflegedienst?“.

Welche Informationsmöglichkeiten stehen bereit?

Um den passenden Anbieter zu finden, solltet Ihr auf bestehende Kontakte wie zum Beispiel Euren Haus- oder Facharzt, das behandelnde Krankenhaus oder örtliche Pflegeheime bzw. die Pflegekasse zugehen. Diese kennen die besonderen Anforderungen, die aufgrund Eurer Pflegesituation notwendig sind und arbeiten meist bereits einige Jahre mit bestehenden Anbietern aus der Region zusammen.

Weitere Informationsquellen:
  • Internet bzw. Vergleichswebsites speziell für Euren Pflegebedarf.  Schildert Eure Pflegesituation und Euren Standort mit einigen Stichworten, so erhaltet Ihr zeitnah eine Antwort.
  • Zeitungen und Flyer für ambulante oder mobile Pflegedienste
  • Foren von pflegenden Angehörigen
  • Lokale Pflegestützpunkte
  • Kommunale Beratungsstellen
  • Freunde und Bekannte, die eigene Erfahrungen gemacht haben und Euch konkrete Empfehlungen geben können.

Wichtig ist neben der gründlichen Recherche auch der persönliche Eindruck, den Ihr am besten vor Ort in der Zentrale bzw. dem Stützpunkt des Pflegediensts bekommt. So erfahrt Ihr, was wirklich hinter den Broschüren steckt und ob Zeit für Eure individuellen Fragen vorhanden ist.

Habt Ihr eine Auswahl an potenziellen Pflegedienstleistern gefunden? Jetzt müsst Ihr den für Euch passenden Anbieter herausfinden. Die Kosten spielen neben Eurer persönlichen Wahrnehmung und dem ersten Eindruck sicher eine große Rolle. Zum Vergleich lasst Ihr Euch von verschiedenen Anbietern einen Kostenvoranschlag für Eure Pflegesituation geben. Achtet vor allem darauf, dass es anerkannte Pflegedienstleister sind, die dann direkt mit der Pflegekasse abrechnen können.

Für Eure Orientierung: Anforderungen an einen guten Pflegedienst

  • Hohe Fachkraftquote: Pflegefachkräfte, examinierte Krankenpfleger und -schwestern, Altenpfleger und Altenpflegerinnen
  • Besondere Qualifikationen wie z. B. Wundversorgung. So stellt Ihr sicher, dass Eure Angehörigen optimal und sicher betreut und versorgt sind.
  • Transparentes und engmaschiges Hygienemanagement
  • Umfangreiche Schulungs- und Weiterentwicklungsangebote für die Mitarbeitende
    • Einige Pflegedienstleister bieten auch spezielle Kurse für Angehörige an.
  • Bei Bedarf: Erfahrung im Umgang mit Menschen bei Demenz
  • Bei Bedarf: Möglichkeit, eine Bezugspflegeperson festzulegen
    • Je nach individueller Pflegesituation und den Wünschen Deiner Angehörigen kann dies besonders erleichternd sein, wenn der Kreis der Pflegekräfte nicht zu groß und häufig wechselnd ist.

So verhältst Du Dich, wenn etwas nicht passt

Sollten Dir bzw. Deinen Angehörigen Missstände wie unsauberes Arbeiten, Unpünktlichkeit / fehlende Zuverlässigkeit oder unfreundliches Verhalten auffallen, so empfehlen wir Dir zu Beginn die Aussprache mit der Pflegekraft bzw. dem jeweiligen Verantwortlichen / Leitung. Sollte dies nicht ausreichen, bietet auch ein Pflegestützpunkt bzw. die eigene Pflegekasse eine Anlaufstelle an.

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