Persönliche Inhalte – weil jede Pflege anders ist

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    Pflege für den Geist

    Pflege ist für viele Menschen häufig die Unterstützung bei körperlichen Gebrechen. Diese können durch Krankheiten, Unfälle oder im fortschreitenden Alter entstehen. Doch auch die mentale Fitness eines Pflegebedürftigen ist wesentlich, um den Heilungsprozess zu beschleunigen oder die Gesamtsituation zu verbessern. Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Angehörigen auch auf der mentalen Ebene unterstützt und welche Übungen Du in den Alltag einbauen kannst. 

    Eine neue Situation

    Besonders mit zunehmendem Alter, aber auch in einer Pflegesituation beschäftigt viele Menschen die Frage: Werde ich meine mentale Fitness behalten können? Unabhängig vom körperlichen Zustand helfen verschiedene Übungen, die psychische Gesundheit zu erhalten oder sogar zu steigern. In der Pflege können solche Übungen besonders hilfreich sein

    Die Ausgangslage

    Pflegebedürftig zu sein, bedeutet meist auch, dass die körperlichen Fähigkeiten eingeschränkt sind. Verschiedene Aktivitäten, die zu der Verfassung Deines Angehörigen passen sollten, können die körperliche Fitness, die Mobilität aber auch die mentale Stärke steigern.

    Körper und Geist sind direkt miteinander verbunden

    Untersuchungen zeigen, dass die geistigen Fähigkeiten häufig direkt mit der körperlichen Fitness in Zusammenhang stehen. Auch bei gesunden Menschen ist neben der körperlichen Gesundheit auf die geistige Fitness zu achten. Ein abwechslungsreicher Alltag wirkt sich positiv auf die geistige Fitness aus. Nicht nur Leistungssportler nutzen mentales Training aktiv, um in vielen Bereichen leistungsfähiger und weniger anfällig für Stress zu sein – Du und Dein Angehöriger können gemeinsamen Aktivitäten nutzen und durch neue Reize viele positive Effekte erreichen.

    Um dem Abbau der kognitiven Fähigkeiten für allen Arten und Stadien bei Demenzerkrankten entgegenzuwirken, gibt es mit magic minutes eine effektive Unterstützung. Das Online-Portal enthält zahlreiche Medien wie Bilder, Musik- und Hörstücke, Töne sowie kognitive Übungen zur effizienten Aktivierungstherapie. Außerdem bietet es anschauliche Beispiele zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Stadien einer Demenzerkrankung.

    Durch die wissenschaftliche Konzeption des Portals und der Inhalte lässt sich magic minutes für alle Arten und Stadien einer Demenzerkrankung anwenden. So können die Betroffenen effektiv und mit Spaß bei der Sache aktiviert werden. Gleichzeitig findet eine Entlastung der Pflegenden im privaten sowie im professionellen Umfeld statt.

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    Die Mischung macht’s

    Wenn es möglich ist, gestalte den Tag abwechslungsreich. Binde verschiedene Aktivitäten in die tägliche Pflegeroutine ein. Beachte dabei die individuellen Vorlieben Deines Angehörigen. Natürlich kannst Du auch Pflegekräfte in diese Beschäftigungen einbinden.  

    Aktivitäten für den Pflegealltag, die Pflegebedürftige je nach Pflegegrad und Tagesform ausüben können:

    • Knobel- und Denksportaufgaben
    • Gemeinsames Spielen, z. B. mit Personen im Haushalt, Freunden etc.
    • Mentaltraining (zum Beispiel zur Steigerung des Selbstbewusstseins bzw. der Konzentrationsfähigkeit – Förderung der kognitiven Fähigkeiten)
    • Kopfrechnen beim Einkaufen
    • Postkarten schreiben
    • Gemeinsames Lesen
    • Körperliche Koordinationsübungen:
      • Tanzen, Ballspielen, Zielübungen
      • Sportgruppen (je nach Situation)
      • Sitzgymnastik
      • Treppensteigen 
      • Übungen zur Steigerung der Fingerfertigkeit (z.B. Bei Rollstuhlnotwendigkeit)

    Diese Beispiele haben neben der körperlichen Belebung auch einen gewünschten Effekt auf die geistige Fitness. Der Spaß sollte dabei nicht zu kurz kommen. Hier findest Du einige Ideen für soziale Aktivitäten und Situationen, die ebenfalls einen großen Effekt haben können:

    • Soziale Kontakte mit wechselnden Personen, z. B. Freunde, Angehörige, geistlicher/seelischer Beistand
    • Häufige Telefonate mit wechselnden Personen, wenn persönliche Besuche nicht möglich sind
    • Chorangebote und/oder gemeinsames Singen
    • Mediennutzung und Formate, z. B. Fotos ansehen, Video-Anrufe, TV-Dokumentationen inkl. gemeinsamer Diskussion

    Du bist, was Du isst

    Eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung verbessert das Wohlbefinden. Essen schenkt den meisten Menschen außerdem gute Gefühle und zusätzliche Freude. Aber nicht nur das Essen an sich, sondern auch das gemeinsame Kochen kann durch die gemeinsam verbrachte Zeit positive Auswirkungen haben.

    Positiv denken

    Lass Dich bei der Steigerung der mentalen Fitness Deines Angehörigen nicht aus der Ruhe bringen. Übung macht den Meister – sowohl bei Dir (in Form von Kreativität und Abwechslung) als auch bei Deinem Angehörigen in der Umsetzung. Der Erfolg wird Dir Recht geben und Ihr könnt besser und besser mit der neuen Situation umgehen.

    Weitere Informationen der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege

    Denk auch an Dich selbst!

    Viele der genannten Tipps helfen auch Dir selbst, fit im Kopf zu bleiben. Wenn Du gerne mehr dazu wissen möchtest, helfen Dir unsere sieben Tipps für mentale Gesundheit Dein Gehirn in Topform zu bringen.


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